Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist die wichtigste Voraussetzung für ein langes und glückliches Leben der Wellensittiche.

 

Was ist die die Grundnahrung meines Wellensittichs ?

Wellensittiche sind grassamenfressende Papageien, so besteht die Grundnahrung der Wellensittiche aus Samenkörner. Um eine gesunde Ernährung zu gewährleisten sollte täglich auch etwas Frischkost gefüttert werden, Obst, Gemüse und Kräuter sind dabei nicht nur wertvoll an Vitaminen und Mineralien, auch sorgen diese für die Abwechslung und Beschäftigung von Wellensittichen.
Auch kann eine gute Ernährung dazu beitragen, dass viele Krankheiten wie Fettsucht, Diabetes , Leberschäden, etc. verhindert werden.

Im Handel (Zoohandlungen, Amazon, etc.) kann man fertig gemischte Sämereien, auch Körnerfutter genannt kaufen. Hierbei ist natürlich auf das Verfallsdatum bzw. Abpackdatum achten.
Auch kann man sich das Wellensittichfutter individuell im Handel zusammenstellen bzw. zusammenstellen lassen.

Hierbei empfiehlt sich folgende Zusammensetzung:

  • 25 % Spitzsaat oder Glanz
  • 25 % Silberhirse
  • 5 % andere Hirsearten wie z.B. Plata-, Japan-, Senegalhirse
  • 5 % Haferkerne

Experten raten, dass eine einseitige Ernährung ausschliesslich mit Körnerfutter als Wellensittichfutter nicht ratsam ist, denn dieses Körnerfutter liefert zwar Mineralstoffe und ein paar wenige Proteine, jedoch sind die Vitamine A, C, E, Vitamin D3 und B12 dann zu wenig bzw. nicht darin enthalten.

Somit deckt das Körnerfutter nicht alleine den Vitaminbedarf von Wellensittichen, bei einer reinen Körnerfutter-Nahrung besteht somit die Gefahr einer Fehlernährung.

Es ist deshalb wichtig, den Wellensittich abwechslungsreich zu ernähren. Gemüse hat wenig Protein und wenig Kohlenhydrate, liefert dafür Vitamine, so wird das Wellensittichfutter durch frisches Gemüse ideal ergänzt.

Ein besonderer Leckerbissen für Wellensittiche ist knackiges Gemüse, es hat wenig Fett, wenig Kohlenhydrate und liefert dafür jede Menge Vitamine.

Grünfutter wie Endiviensalat, Spinat, etc. sollte vor dem Verfüttern abgespült und gut abgetropft sein. Apfel oder Karotten bieten sich als Wellensittichfutter ebenfalls bestens an.

Erwachsene Wellensittiche sind für neue Speisen meist nicht zu begeistern, so sollte man die Wellensittiche schon in jungen Jahren an solche Beigaben gewöhnen.

Die Menge, die ein Wellensittich frisst, hängt von seinem Alter, seinen Aktivitäten, der Außentemperatur (bei Kälte wird deutlich mehr Futter benötigt) und seinen Gewohnheiten ab. Die meisten Wellensittiche brauchen etwa ein bis drei Teelöffel Wellensittichfutter / Körnerfutter und Zugang zu Obst und Gemüse.

Wellensittiche trinken in der Regel wenig, wichtig ist jedoch dass sie ständig Zugang zu frischem Wasser haben – dieses Trinkwasser sollte täglich gewechselt werden.

Als Trinkwasser eignet sich bestens stilles Mineralwasser oder Leitungswasser. Abgekochtes Wasser ist für Wellensittiche auch möglich, jedoch ist dies aufgrund der guten Leistungswasserqualität nicht notwendig, falls das Wasser verunreinigt ist, wird dies natürlich wärmstens empfohlen.

Lebenswichtig für Wellensittiche sind auch Mineralstoffe wie z.B. Kalzium, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Somit sollte man Kalksteine, Gritsteine oder Sepiaschalen fest im Käfig befestigen.

Wellensittiche haben einen schnellen Stoffwechsel, so nehmen Wellensittiche mehrmals täglich kleine Mahlzeiten ein.

Schon nach etwa 24 Stunden Nahrungsentzug können Wellensittiche sterben. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Wellensittiche immer ausreichend Futter haben.

Woran erkenne ich gutes Körnerfutter / Wellensittichfutter ?

Es empfiehlt sich, das gekaufte Wellensittichfutter einer Qualitätsprobe zu unterziehen, dies macht man am Besten mit einem einfachen Keimtest. Hierfür wird eine kleine Menge Futter zum Keimen gebracht: Körner mit Wasser bedecken, bis sie vollgesogen sind, dann auf einem Küchenkrepp ausbreiten und an einen warmen Ort stellen, bis sie keimen. Mindestens 80 % des Futters sollten dabei Keimlinge aufweisen, so kann das Wellensittichfutter bedenkenlos verfüttert werden, auch sind dann ausreichend lebenswichtige Nährstoffe enthalten.

Auch sollte man auf die jeweiligen Inhaltsstoffe achten, in fertigen Wellensittich-Futtermischungen werden oft Zusätze beigefügt, die der Wellensittich gar nicht benötigt.

Manchmal werden auch Bäckereierzeugnisse, die Reste einer Bäckerei, welche nicht mehr verarbeitet werden können, beigemischt. Diese enthalten u.a. oft Zucker oder Salze, die für den Wellensittich schädlich sind. Unter diesen Bäckereierzeugnissen sind oft auch pflanzliche Nebenerzeugnisse, wie pflanzlicher Abfall, Stiele und Blätter, usw. die einfach nur als „Auffüller“ dem Wellensittichfutter hinzugefügt werden, aus diesen der Wellensittich jedoch kaum Nährstoffe erhält.

Manches, meist sehr günstiges Wellensittichfutter enthält auch Molkereiprodukte.
Darin enthalten ist meist Milchzucker, das der Wellensittich jedoch nicht verdauen kann. Im Wellensittichfutter enthaltene Milchprodukte können daher, bis auf wenige Ausnahmen, sogar zu Durchfall führen und gehören somit einfach nicht in eine Wellensittich-Futtermischung.

Manchmal werden dem Wellensittichfutter auch kleine, bunt gefärbte Kügelchen zugesetzt, welche den Wellensittich angeblich mit wichtigen Vitaminen versorgt, meist werden diese jedoch vom Wellensittich gar nicht gefressen – die beste Vitaminversorgung für den Wellensittich bietet uneingeschränkt frisches Obst und Gemüse.

Das im Supermarkt angebotene Wellensittichfutter steht oftmals schon sehr lange im Regal, somit ist es einfach nicht mehr frisch. Je älter die Körner sind, desto weniger Vitamine enthält das Wellensittichfutter.

Welche Körner sollte mein Wellensittichfutter auf jeden Fall enthalten ?

Das Wellensittichfutter sollte zu 25 – 50 % aus Kanariensaat, auch Spitzkornsaat oder Glanz genannt, bestehen. Über die genaue Menge gehen auch die Expertenmeinungen auseinander. Weitere Bestandteile des Wellensittichfutters sind verschiedene Hirsesorten wie Silber-, Plata- und Senegalhirse. Ölhaltige Saaten sollten dabei nicht mehr als 5 % ausmachen, darunter fallen Leinsaat, Hanf, Sesam, Mohn und Negersaat. Auch kann man dem Wellensittichfutter Wildsamen, Grassamen (hier sind Knaulgrassamen sehr beliebt), Hafer, Weizen sowie noch einige andere Saaten dem Wellensittichfutter beimischen.

Was kann ich am Besten als Frischkost an meinen Wellensittich verfüttern ?

Obst, Kräuter und Gemüse sind bestens als Frischkost geeignet, das sie wertvolle Mineralstoffe und Vitamine enthalten.

Grundsätzlich sollte möglichst unbehandelte Frischkost dem Wellensittich verfüttert werden – wichtig ist dabei, dass dieser es frist. Angeschimmeltes Obst und Gemüse darf nicht mehr verfüttert werden, auch wenn nur kleine Stellen davon betroffen sind. Verfaulte oder Verwelkte Pflanzenteile können schwere Verdauungsstörungen verursachen.

Obst und Gemüse, welches im Kühlschrank gelagert wird, sollte man vor dem Verfüttern auf Zimmertemperatur erwärmen. Selbstverständlich sollte das Obst und Gemüse vor dem Füttern gut gewaschen sein. Plastiktüten eignen sich zur Aufbewahrung von Frischkost eher weniger, da sich im luftabgeschlossenen Milieu sehr schnell Bakterien und Pilze vermehren können, was dann die Ursache von Kropf- und Darmentzündungen sein kann.

Bei Füttern von Frischkost muss man oft Geduld aufbringen – nicht Alles wird von den Wellensittichen nicht gleich angerührt wird, wird meist zunächst stur verweigert. Dann sollte man hartnäckig bleiben und es trotzdem immer wieder anbieten. Irgendwann merken die Wellensittiche dann, dass es gar nicht so übel schmeckt.

Wellensittiche sind meist sehr neugierige Tiere, so kann man mit Frischkost den Spieltrieb der Wellensittiche bestes fördern. Wird die Frischkost an nicht so leicht zugänglichen Stellen angebracht, animiert dies die Wellensittiche zur Bewegung. Bewegung hält Wellensittiche fit und gesund.

Den Wellensittichen verfüttert können grundsätzlich fast alle Gemüsearten.

Besonders beliebt sind allerdings folgende Gemüsearten:

  • Aubergine
  • Blattsalat
  • Chili
  • Chicorée
  • frische Erbsen
  • Fenchel
  • Frühlingszwiebel
  • Kohlrabi
  • Karotten
  • Gekochte Kartoffeln
  • Kürbis
  • Lauch (Porree)
  • Lauchzwiebel
  • frischer Mais
  • Mangold
  • Paprika
  • Peperoni
  • Radieschen
  • Rettich
  • frische rote Bete
  • Salatgurken
  • Sellerie
  • Spinat, frisch
  • Tomaten (hier sollte der Struck und grüne Stellen entfernt werden)
  • Zucchini

Achtung: Avocados sind hochgiftig und dürfen auf keinen Fall an Wellensittiche verfüttert werden !
Grüne Bohnen, Pilze und Spargel sind auch nicht zum Verzehr geeignet.

Bei Wellensittichen beliebte Salate sind:

  • Bataviasalat
  • Eichblattsalat
  • Eisbergsalat
  • Endiviensalat
  • Feldsalat
  • Frisée
  • Kopfsalat
  • Lollo rosso
  • Löwenzahn
  • Römersalat
  • Rucola

Sehr beliebtes Obst ist:

  • Ananas
  • Apfel
  • Aprikose
  • Banane
  • Birne
  • Blaubeere
  • Brombeere
  • Clementine
  • Erdbeere
  • Feige
  • Granatapfel
  • Guave
  • Hagebutte
  • Heidelbeere
  • Himbeere
  • rote, schwarz Johannisbeere, rot / schwarz
  • Kaki
  • Kaktusfeige
  • Karambole / Sternfrucht
  • Kirsche
  • Kiwi
  • Litschi
  • Mandarine
  • Mango
  • Melone
  • Mirabelle
  • Nektarine
  • Orange
  • Papaya
  • Pfirsich
  • Pflaume
  • Quitte
  • Sharon
  • Stachelbeere
  • Weintraube
  • Zwetschge

Steinobst sollte man immer ohne Kerne verfüttern, da in die Kerne Blausäure enthalten.
Zitrusfrüchte wie Grapefruit, Pampelmuse, Pomelo Zitronen und Limonen sind sehr säurehaltig, so sollte man diese nicht verfüttern.

Bei Wellensittichen beliebt sind folgende Gartenkräuter:

  • Bärlauch
  • Basilikum
  • Beifuß
  • Bohnenkraut
  • Borretsch
  • Brunnenkresse
  • Dill
  • Fenchelgrün
  • Estragon
  • Karottengrün
  • Kerbel
  • Koriandergrün
  • Kresse
  • Liebstöckel / Maggikraut
  • Majoran
  • Melisse
  • Minze (sollte nur in geringen Mengen verfüttern werden)
  • Oregano (sollte nur in geringen Mengen verfüttern werden)
  • Petersilie (enthält giftiges Apinol und Myristicin, sollte daher nur in geringen Mengen verfüttert werden)
  • Pimpinelle
  • Sauerampfer
  • Schnittlauch
  • Thymian (sollte nur in geringen Mengen verfüttern werden)
  • Zitronenmelisse
  • Wildpflanzen
  • Frauenmantel
  • Gänseblümchen
  • Glatthafer
  • Kapuzinerkresse
  • Klee, rot / weiß
  • Hirtentäschelkraut
  • Hirse
  • Johanniskraut
  • Knaulgras
  • Löwenzahn (komplett)
  • Ringelblume
  • Rispengräser
  • Salbei
  • Schafgarbe
  • Sonnenhut
  • Spitzwegerich
  • Vogelmiere
  • Vogelknöterich
  • Vogelwicke
  • verschiedene Gräser
  • Brennnessel (junge Blätter sollte klein geschnitten sein)
  • Brennnessel
  • Kamille
  • Brunnenkresse
  • Nachtkerze
  • Beinwell
  • Breitwegerich
  • Giersch

Folgende frische Zweige werden von Wellensittichen heiss geliebt:

  • Obstbäume (auch mit Blüten)
  • Buche
  • Ulme
  • Weide
  • Kastanie
  • Ahorn

Es macht den Wellensittichen sehr viel Spaß, an den Blättern zu knabbern und an der Rinde zu nagen.

Welche Leckerbissen kann ich meinem Wellensittich verfüttern ?

Natürlich lieben Wellensittiche auch Leckereien, so sind Knabberstangen, Knusperherzen, Nageglocken, etc. als Zusatz zum Wellensittichfutter heiss begehrt. Jedoch sind in diesen Leckereien meist viele Zusatzstoffe wie zum Beispiel Backtriebmitteln, Aromen, usw., welche zu Übergewicht bei Wellensittichen führen können.

Um dies zu verhindern, sollte man einige „Grundregeln“ beachten:

Natürliche Leckerbissen sind besser als die meisten, angeblich gesunden, Leckereien aus dem Handel.

Leckerbissen sind lediglich eine Nahrungsergänzung und sollten immer maßvoll gegeben werden.
Werden die Leckereien so angebracht, dass sich die Wellensittiche anstrengen müssen, um sie zu erreichen, verbrauchen sie auch gleich wieder etwas Energie und haben eine interessante und natürliche Beschäftigung ;-).

Die Leckerbissen können variiert werden, auch sollte es immer wieder Tage ohne Leckereien geben.

Rote / gelbe Kolbenhirse

Kolbenhirse wird von den meisten Wellensittichen als Wellensittichfutter heiß geliebt, jedoch schmeckt dies den meisten Tieren so gut, dass sie viel zu viel fressen. Die Nährwerte von gelber / roter Kolbenhirse sind recht gut, so enthalten diese Protein 11,1 %, Kohlenhydrate 59,8 %, Fett 3,7 %.

Silberhirse

Silberhirse ist ebenfalls ein Leckerbissen für Wellensittiche. Auch ist die Silberhirsche Bestandteil von vielen Wellensittich-Futtermischungen (enthaltene Nährstoffe: Fett 3,5 % Eiweiß 11,6 % Ballaststoffe 6,5 %).
Silberhirse wird in der Regel in Rispenform verkauft – Wellensittiche haben meist großen Spass daran, die Sämereien dabei zu Erarbeiten. Eine etwas schwierig zu erreichende Rispe spornt Wellensittiche zu wahren Höchstleistungen an und weckt den Kletterkünstler in ihnen.

Wann ist mein Wellensittich zu dick ?

Ein Wellensittich sollte so ca. 50 g (je nach Statur) auf die Waage bringen. Bei der Gewichtskontrolle sollte man sich ausschließlich auf sein Gefühl oder gar sein Augenmaß verlassen – ein Wellensittich, der zu dünn oder zu dick aussieht, kann dennoch sein Idealgewicht haben.

Zur Gewichtskontrolle vonn Wellensittichen sind 2 Dinge ausschlaggebend:

1 . Anzeige auf der Waage
2. Abtasten des Brustbeins. Bei einem übergewichtigen Wellensittich ist das Brustbein kaum oder gar nicht mehr zu ertasten, bei untergewichtigen Wellensittichen sticht das Brustbein jedoch deutlich hervor.

Achtung: Bei Tumorerkrankungen kann es vorkommen, dass das Brustbein deutlich zu fühlen ist, die Waage aber trotzdem ein gleichbleibendes Gewicht oder sogar eine Zunahme anzeigt.

Stellt sich heraus, dass der Wellensittich zu dick ist, sollte man auf jeden Fall einen Tierarzt (am Besten spezialisiert auf Vögel) aufsuchen, da sich hinter einem zu hohen Körpergewicht auch eine Krankheit, wie zum Beispiel eine Lebererkrankung, verbergen kann. Eine Diät des Wellensittichs sollte man allerdings erst starten, wenn man die Freigabe vom behandelten Tierarzt dafür hat. Auch sollte man bei Tierarzt das Idealgewicht abstimmen.

Warum wird mein Wellensittich überhaupt zu dick?

Für Übergewicht bei Wellensittichen gibt es eine Hauptursache – zu viel Wellensittichfutter bei zu wenig Bewegung.

Wildlebende Wellensittiche in Australien legen weite Strecken zurück, um an Futter zu kommen. Wenn diese Wellensittiche eine ergiebige Nahrungsquelle gefunden haben, wird diese vollständig ausgenutzt, um für schlechtere Zeiten vorzusorgen. Für wildlebende Wellensittiche ist dieses Verhalten durchaus sinnvoll, aber bei unseren heimischen Wellensittichen kann dieses Verhalten natürlich zu Übergewicht und dadurch zu Krankheiten, wie Organverfettung, Druckgeschwüren, Flugunfähigkeit, usw. führen. Unsere heimischen Wellensittiche müssen ja weder weite Strecken zurücklegen, um an ihr Wellensittichfutter zu kommen, noch erleben sie schlechte Zeiten.

Wie wird mein Wellensittich wieder rank und schlank ?

Als ersten Schritt sollte man das Wellensittichfutter rationieren: Ein Teelöffel normales Wellensittichfutter und ein gehäufter Teelöffel Grassamen / Knaulgras am Tag sollten reichen. Auf Leckereien wie Knabberstangen, Kräcker und Ähnliches sollte dabei verzichtet werden. Gegen gelegentliche Leckereien wie etwas Kolbenhirse oder halbreifer Hirse ist natürlich nichts einzuwenden. Frischkost wie Obst, Gemüse und Kräuter sollte man bei ausreichender Menge auf jeden Fall dazugeben. Auch kann man den Wellensittich dazu animieren, mehr zu fliegen.

Wie lagere ich mein Wellensittichfutter richtig ?

Wellensittichfutter sollte immer möglichst kühl und trocken aufbewahrt werden, so bleibt es lange frisch und behält die Nährstoffe.

Behälter in denen das Wellensittichfutter gelagert wird, sollten gut zu verschließen sein, allerdings nicht luftdicht, da sich sonst schnell Schimmel bilden kann. Besonders gut geeignet sind dabei Plastikdosen, Blechdosen, aber auch Papierkartons oder Papiersäcke bieten sich zur Lagerung an.

Es wird empfohlen nicht zu viel Wellensittichfutter auf einmal zu kaufen, damit es eben nicht zu lange steht und die Nährstoffe verliert.

Beim Kauf von größeren Mengen an Wellensittichfutter bietet sich auch an, das Futter einzufrieren, so bleibt die Frische erhalten. Beim Auftauen sollte darauf geachtet werden, dass sich kein Wasser auf den Körnern absetzt, da sich dann schnell Schimmel bilden kann. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das Wellensittichfutter beim Verfüttern an den Wellensittich nicht mehr kalt ist.

Wann sollte ich mein Wellensittichfutter entsorgen ?

Es kann mitunter passieren, dass das Wellensittichfutter, das man Zuhause hat, nicht mehr gut ist und daher nicht mehr verfüttert werden kann. So kann eine falsche Lagerung des Wellensittichfutters dazu führen, dass die Körner schimmelig geworden sind – Schimmel kann jedoch zu Krankheiten bei Wellensittichen führen.

Ist das Wellensittichfutter alt oder überlagert, sollte es nicht mehr verfüttert werden. Eine Keimprobe (siehe oben) bietet da Gewissheit. (nur wenn 60 % des Futters keimen, enthält das Wellensittichfutter nicht mehr ausreichend Nährstoffe.

Wellensittichfutter in dem sich Schädlinge wie Lebensmittelmotten, Getreidekäfer oder Futtermilben befinden, sollte natürlich auch nicht verfüttert werden.
Die Larven der Lebensmittelmotten erkennt man daran, dass einige Körner durch dünne Spinnfäden miteinander verbunden sind.

Larven der Kornkäfer sind weiß und ca. 2 mm lang, fressen dabei die Körner von innen auf und verpuppen sich in dem entstandenen Hohlraum. Nach einer Woche schlüpfen die braunen bis schwarzen Käfer, die dann auch andere Lebensmittel befallen können und darin ihre Eier ablegen.

Futtermilben sehen aus wie weißer Staub, die einzelnen Milben sind, dabei mit bloßen Auge fast nicht zu erkennen. Futtermilben können beim Wellensittich zu Verdauungsstörungen und Allergien führen. Erkennen kann man die Futtermilben, indem man eine grüne Flasche in das Futter stellt, auf die sich die Milben setzen. Auch kann man, wenn möglich über Nacht, einen kleinen Haufen Wellensittichfutter auf einer festen Unterlage aufzutürmen. Wenn der Futter-Berg am nächsten Tag eingefallen ist, waren die Futtermilben am Werk. Befallenes Wellensittichfutter riecht oftmals muffig.

Wellensittichfutter
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